Doris Lerche 

 

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Doris Lerche  
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TERMINE
 

15. November, 20 Uhr, DENKBAR, Spohrstraße 46a, 60318 Frankfurt

Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe vorsichtig Interessierte,
 
diesmal geht es bei mir nicht um Liebe und Erotik,
sondern um ein anderes existentielles Thema, das uns alle betrifft.
Ich habe vor Jahren meine Mutter 10 Tage und 10 Nächte beim Sterben begleitet
und währenddessen meine Wahrnehmungen, Empfindungen und Gedanken aufgeschrieben.
Daraus ist ein intimer, intensiver, sehr persönlicher literarischer Text entstanden,
den ich in der DENKBAR zum ersten mal öffentlich lesen werde.
 
Doris Lerche - Frank Willi Schmidt
 

              Atmen

    Requiem für meine Mutter


Nachts liege ich neben meiner Mutter auf einer Matratze
und lausche im Halbschlaf ihrem Atem. Tags sitze ich
neben ihr auf einem Stuhl und schaue ihr beim Sterben zu.
 
Erstaunlich, wie du dich ans Sterben gewöhnst, wenn es
Tage dauert. Es verliert seinen Schrecken, man kann es
beobachten, es kennenlernen mit Zeit und Ruhe.
 
Wie auch das Gebären nicht gleich mit der Wucht der
Geburt beginnt, sondern dir Monate Zeit lässt bis zum
Herauspressen des Kindes.
 
Wie auch die Liebe ihren Schrecken verliert, wenn du ihr
lauschst und ihr die Zeit gibst, die sie braucht.
 
Sterben ist keine Krankheit. Gebären ist keine Krankheit.
Die Liebe ist keine Krankheit.
 
Doris Lerche liest einen Abschiedstext für ihre Mutter
begleitet von Frank Willi Schmidt
und den warmen, lebendigen Klängen seines Kontrabasses.
Eintritt frei - Spenden sind willkommen.
 


 
 

Per Autostop nach Indien 1972 - Lesung mit Cello

18. Oktober, 20 Uhr, DENKBAR, Spohrstraße 46a, 60318 Frankfurt
Blumenkinder oder Hippies nannten sie sich, die make-love-not-war-Generation - eine globale Jugendbewegung, die Mitte der 1960er begann, sich weit in die Siebziger hineinschob - und unsere Welt tiefgreifend veränderte. Viele landeten auf dem Weg zur Bewusstseinserweiterung bei den Drogen.
Doris Lerche hat diese Zeit persönlich erlebt, ist auch gereist, getrampt.
In ihren Prosatexten und Gedichten schildert sie den Aufbruch und das bittere Scheitern einer mit naiver Begeisterung und romantischem Idealismus begonnenen Reise, musikalisch begleitet von Susanne Hirsch.

Den Flyer als pdf-Datei können Sie hier herunterladen.
 

Buchvorstellung - "Der kleine Prinz kommt zurück"

14. Oktober, 20 Uhr, DENKBAR, Spohrstraße 46a, 60318 Frankfurt
Ich habe die Illustrationen im Nachfolgeband des Kleinen Prinzen:
"Der kleine Prinz kommt zurück" von Jacek Joav Schäfer-Jasinski
gezeichnet und stelle Ihnen das Buch vor.


 
 

Orientalische Miniaturen

14. Oktober, 15.00 Uhr, Buchmesse Frankfurt, Halle 4.1 Stand G71

„Interkulturelle Missverständnisse“: Doris Lerche liest „Orientalische Miniaturen“
Doris Lerche ist Frankfurter Schriftstellerin und Zeichnerin.
Sie liest als Vertreterin des Fördervereins Alondra Institute, Frankfurt.
 
Der StandG 71 in der Halle 4.1 "Literatur in Hessen" ist der - neu etablierte - Gemeinschaftsstand des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Landesverbands Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Deutschen Börsenvereins e.V. und des Hessischen Literaturrats e.V.
Diesmal nur mit Doris Lerche (Texte) und Günter Bozem (Perkussion)

   
 
 

Interkulturelle Verständigung durch Literatur:
27. – 29. September 2018
Lesungen und Gespräche mit dem marokkanischen Schriftsteller Fouad Laroui
Eine Initiative des Fördervereins Alondra Institute e.V.
Hier der Flyer als pdf-Datei
 

 Orientalische Miniaturen

20. September, 20 Uhr, Kirche am Hafen, Hafeninsel 8, 63067 Offenbach
 
Als Studentin reiste ich immer wieder durch die islamisch geprägten Länder Nordafrikas und Asiens - damals noch weitgehend unbekanntes Terrain.
Abgeschottet vom "Westen" eröffnete mir der "Orient" eine faszinierende Welt voller Widersprüche. Es bedrückt mich, was Krieg, Besatzung und Extremismus aus vielen dieser Länder gemacht haben.
Letztes Jahr reisten wir - als Team des Alondra-Institutes - nach Marokko, ein vergleichsweise intaktes, stabiles Land, das weite Bereiche seiner Traditionen bewahrt hat. Inspiriert von den Eindrücken und erfüllt von Erinnerungen habe ich fünf Kurztexte angefertigt, die ich zusammen mit den drei Musikern Marijana Vegar, Shahram Moghaddam und Günter Bozem in ein "Orientalisches Konzert" eingebettet habe.
 

Ich lade Sie ein zu einem intimen Vorlese-Abend:
Donnerstag 6. September 20 Uhr, DENKBAR, Spohrstraße 46a, 60318 Frankfurt
„lieben & lieben lassen“
Mal schmachtet sie ihm nach - mal er ihr, mal fühlt er sich lieblos geküsst, mal sie.
Doris Lerche, „Fachfrau für ernste Scherze“ (FAZ), greift mit ihren poetisch-grotesken Geschichten ins weitgefächerte Spektrum der Liebe mit all seinen inkompatiblen Sehnsüchten, libidinösen Verwirrungen, emotionalen Abstürzen ...
Eintritt frei - Spenden sind willkommen.
 
 
Ich habe zur Zeit nur wenige Auftritte, denn ich arbeite
an einem umfangreichen Romanprojekt, das sich jetzt dem Ende zuneigt.
 
Außerdem bin ich dabei, ein internationales Kultur-Institut aufzubauen (siehe "Aktuelles").