Doris Lerche 

 

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Doris Lerche  
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TERMINE

April und Mai 2018:
 
Konzert mit Kurztexten:

Freitag, 20. April, 20 Uhr, DENKBAR, Spohrstraße 46a
"Orientalische Miniaturen" (Marjana Vegar, Shahram Moghaddam, Günter Bozem, Doris Lerche)
 
Kabarettistische Performance:

Donnerstag, 26. April, 20 Uhr, DENKBAR, Spohrstraße 46a
"Wie werde ich glücklich? - Zweiminuten-Therapie für Singles und Paare" (Doris Lerche, Günter Bozem)
 
Szenen aus der Zeit nach 1968:

Donnerstag, 3. Mai, 20.30 Uhr, Y-Café, Bergerstraße 18
"Per Autostop nach Indien 1972", Lesung mit Chello (Doris Lerche, Susanne Hirsch)
 
Szenen aus der Zeit nach 1968:

Donnerstag 17. Mai, 20 Uhr, DENKBAR, Spohrstraße 46a
"Man schläft nackt - Erotische Grotesken nach 1968" - Lesung mit Saxophon (Doris Lerche, Clemens Böhlen)
 
Kabarettistische Performance:

Donnerstag, 24. Mai, 20 Uhr, DENKBAR fällt leider aus
 
 

   
 
Per Autostop nach Indien 1972 - Lesung mit Chello
Doris Lerche - Susanne Hirsch

Blumenkinder oder Hippies nannten sie sich, die make-love-not-war-Generation - eine globale Jugendbewegung, die Mitte der 1960ern begann, sich weit in die Siebziger hineinschob - und unsere Welt tiefgreifend veränderte.
Trampend oder mit billigen Bussen waren damals Heerscharen von jungen Leuten durch Aghanistan und Pakistan bis nach Indien unterwegs, auf der Suche nach etwas, das sie zu Hause, im materialistischen Nachkriegseuropa und in den vom Vietnamkrieg geschüttelten USA nicht fanden. Sie waren Wohlstandsflüchtinge - nicht Armutsflüchtlinge so wie heute. Die Flucht ging in die entgegengesetzte Richtung.
Viele landeten auf dem Weg zur Bewusstseinserweiterung bei den Drogen.
Doris Lerche hat diese Zeit persönlich erlebt, ist auch gereist, getrampt.
In ihren Prosatexten und Gedichten schildert sie den Aufbruch und das bittere Scheitern einer mit naiver Begeisterung und romantischem Idealismus begonnenen Reise, musikalisch begleitet von Susanne Hirsch.


Hier der Flyer als pdf-Datei
 
Man schläft nackt - Erotische Grotesken nach 1968
Doris Lerche - Clemens Böhlen

„ ... mit Interesse nahm Ilse wahr, dass Dietmar fast jede Frau, die zum ersten mal sein Terrain betrat, mit Marx und Marcuse umgarnte, bis sie ihm in die Bibliothek folgte.
Hatte er eine Frau gekostet, überließ er sie gerne seinen zahlreichen männlichen Gästen. Glücklich schritt er von Raum zu Raum und lauschte den Lustseufzern, die aus allen Ecken drangen...“
Doris Lerche hat die Phase der sogenannten „freien Liebe“ intensiv erlebt und damals, mit 26 Jahren eine Geschichte geschrieben, die heute wie eine Satire anmutet...
Ihre Lesung wird von dem Saxophonisten Clemens Böhlen musikalisch begleitet und kommentiert.
 

   
 
 

Diese Termine haben Sie vielleicht verpasst ...
 

Premiere: Orientalische Miniaturen

23. März, 20 Uhr, DENKBAR, Spohrstraße 46a
 
Als Studentin reiste ich immer wieder durch die islamisch geprägten Länder Nordafrikas und Asiens - damals noch weitgehend unbekanntes Terrain.
Abgeschottet vom "Westen" eröffnete mir der "Orient" eine faszinierende Welt voller Widersprüche. Es bedrückt mich, was Krieg, Besatzung und Extremismus aus vielen dieser Länder gemacht haben.
Letztes Jahr reisten wir - als Team des Alondra-Institutes - nach Marokko, ein vergleichsweise intaktes, stabiles Land, das weite Bereiche seiner Traditionen bewahrt hat. Inspiriert von den Eindrücken und erfüllt von Erinnerungen habe ich fünf Kurztexte angefertigt, die ich zusammen mit den drei Musikern Marijana Vegar, Shahram Moghaddam und Günter Bozem in ein "Orientalisches Konzert" eingebettet habe.
Eine weitere Veranstaltung gibt es - ebenfalls in der DENKBAR - am 20. April.

 

Lesung
 

30. November, 20.00 Uhr, "Club Voltaire", Kleine Hochstraße 5, Frankfurt am Main
"krieg" – geschichten – gedichte – geräusche (Percussion Günter Bozem)
 


 

5. Oktober 20.30 Uhr, Ypsilon Café, Berger Str. 18, Frankfurt am Main
doris lerche – günter bozem
erst sex – dann krieg
geschichten – gedichte – geräusche
 
Mit leichter Hand und düsterem Witz skizziert Doris Lerche die Minenfelder der Liebe und des Krieges – musikalisch kommentiert durch den Perkussionisten Günter Bozem.
 
Sex
Doris Lerches Frauen und Männer sind keine rasanten Lover, keine perfekten Geliebten – es sind Verschämte, Bedürftige, Enttäuschte, die sich als bindungsängstliche Singles oder gelangweilte Ehepartner durch ihr bescheidenes Liebesleben hangeln.
Mal einfühlsam, mal sarkastisch schildert die Autorin, wie ihre Figuren mit Bravour verhindern, was sie sich am sehnlichsten wünschen oder wie sie von plötzlicher Leidenschaft überrascht werden – wo sie es am wenigsten erwarten.
In Doris Lerches Geschichten und Gedichten geht es um die Angst vor Nähe und die rastlose Suche nach dem Glück.
 
Krieg
Unverarbeitete Traumata vererben sich weiter.
In nüchterner Prosa und bösen Versen berichtet Doris Lerche vom Krieg und was er mit uns macht.
Es geht um eine Familie, die scheinbar den Krieg ohne allzu großen Schaden überstanden hat. Die seelischen Beschädigungen zeigen sich erst allmählich – und die sind einschneidender als der materielle Schaden.
 
In ihren knappen Prosatexten, ihren anti-rhythmischen Versen und ihren rauhen Collagen zeigt Doris Lerche mit beiläufiger Nonchalance:
Das Lieben wie das Töten, das Lustvolle wie das Bestialische - alles findet in der Welt der Menschen statt. Alles findet in uns statt.
 
Kurztexte aus:
"Damit ich dich besser küssen kann", Konkursbuch Verlag
Gedichte aus:
"erst sex - dann krieg" , Groteske Poesie, Größenwahn Verlag 2016, Frankfurt/M.
und Auszüge aus einem noch unveröffentlichtem Roman.
 

 
 
 

Mein neues Buch "erst sex dann krieg – erst krieg dann sex" ist beim Frankfurter Größenwahn Verlag erschienen.
 

   
 
 
Ich habe zur Zeit nur wenige Auftritte, denn ich arbeite
an einem umfangreichen Romanprojekt, das sich jetzt dem Ende zuneigt.
 
Außerdem bin ich dabei, ein internationales Kultur-Institut aufzubauen (siehe "Aktuelles").