Doris Lerche 

 

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AKTUELLES
 

Buchvorstellung
 

"Der kleine Prinz kommt zurück"

14. Oktober, 20 Uhr, DENKBAR, Spohrstraße 46a, 60318 Frankfurt
Ich habe die Illustrationen im Folgeband des Kleinen Prinzen:
"Der kleine Prinz kommt zurück" von Jacek Joav Schäfer-Jasinski
gezeichnet und stelle Ihnen das Buch vor.


 
 

Orientalische Miniaturen

20. September, 20 Uhr, Kirche am Hafen, Hafeninsel 8, 63067 Offenbach
 
Als Studentin reiste ich immer wieder durch die islamisch geprägten Länder Nordafrikas und Asiens - damals noch weitgehend unbekanntes Terrain.
Abgeschottet vom "Westen" eröffnete mir der "Orient" eine faszinierende Welt voller Widersprüche. Es bedrückt mich, was Krieg, Besatzung und Extremismus aus vielen dieser Länder gemacht haben.
Letztes Jahr reisten wir - als Team des Alondra-Institutes - nach Marokko, ein vergleichsweise intaktes, stabiles Land, das weite Bereiche seiner Traditionen bewahrt hat. Inspiriert von den Eindrücken und erfüllt von Erinnerungen habe ich fünf Kurztexte angefertigt, die ich zusammen mit den drei Musikern Marijana Vegar, Shahram Moghaddam und Günter Bozem in ein "Orientalisches Konzert" eingebettet habe.
 

   
 

Neues Leben in der Denkbar
 
DENKBAR e.V. – Ort der kulturellen Vielfalt im Frankfurter Nordend
 

Die Denkbar in der Schillerstraße war ein legendärer Ort eigenwilligen Denkens, reflektierter Wissensvermittlung und kultureller Erlebnisse. 2004 musste sie ihre Türen schließen. Mit viel Idealismus, ehrenamtlicher Arbeit und privaten Spenden setzten Christian Hellweg und Wilhelm Zimmermann 2011 die kulturelle Tradition der Denkbar in der Spohrstraße 46a mit einem mehrjährigen dichten Programm fort.
 
Nach einer Phase reduzierter Aktivität bekommt die Denkbar nun neuen Schwung: Doris Lerche, Autorin, Zeichnerin und Mitbegründerin der „Romanfabrik“, entwickelt und organisiert – gemeinsam mit Aquiles Vilagrasa, Christian Hellweg und Wolfgang Platen – das vielfältige Kulturprogramm.
 
Literatur, Musik, Bildende und Darstellende Kunst, Naturwissenschaften und Philosophie, sowie die Diskussion aktueller gesellschaftspolitischer Themen können sich nun erneut in der Denkbar entfalten. Um die Bewirtung während der Abendveranstaltungen kümmert sich Aquiles Vilagrasa, der für Musik und Film zuständig ist.
 
Die erste Etage des Hauses ist Büro des Denkbar e.V., Spohrstraße 46a, 60318 Frankfurt am Main
Der Raum kann von Arbeitsgruppen gemietet werden.
 
Vorschläge für Arbeitsgruppen, Diskussionskreise und Veranstaltungen sowie Terminvereinbarungen werden gerne persönlich oder unter info@denkbar-frankfurt.net entgegengenommen.
 
Gefördert wird das Kulturprogramm des gemeinnützigen Denkbar Vereins u.a. vom Kulturamt Frankfurt.
 
 
 

AKTUELLES LITERARISCH-MUSIKALISCHES PROGRAMM
 

doris lerche – günter bozem
krieg
geschichten – gedichte – geräusche


 
Unverarbeitete Traumata vererben sich weiter.
In nüchterner Prosa und bösen Versen berichtet Doris Lerche vom Krieg und was er mit uns macht.
Es geht um eine Familie, die den zweiten Weltkrieg scheinbar ohne allzu großen Schaden überstanden hat.
Die seelischen Beschädigungen zeigen sich erst allmählich – und sie sind einschneidender als der materielle Schaden.
 
Im ersten Teil geht es um eine wilde, lebendige, abenteuerliche Kindheit in den chaotischen Nachkriegsjahren.
Im zweiten Teil schleichen sich die unverarbeiteten Kriegserlebnisse in die scheinbar harmonische Lebenswelt der Familie ein – die „Heile Welt“ wird brüchig.
 
Mit leichter Hand und düsterem Witz skizziert Doris Lerche die Minenfelder des Krieges und der Liebe, bebildert mit ihren rauen Collagen und musikalisch kommentiert durch den Percussionisten Günter Bozem.
 
 
Texte aus:
Doris Lerche "Durchs Leben laufen, Roman (noch unveröffentlicht)
Doris Lerche "erst sex – dann krieg", Groteske Poesie, Größenwahn Verlag, Frankfurt/M. 2016
 
   
 
            
 
 

MEIN AKTUELLES PROJEKT
 

Alondra Institute

Ort der multikulturellen Begegnung
 

Nicht weit von der engsten Stelle zwischen den Kontinenten liegt das Fischerstädchen Conil. Dort befindet sich die Literaturresidenz Alondra Institute. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Begegnungen von Schriftstellern und Künstlern aus Europa und den nordafrikanischen Ländern zu fördern.
 
Näheres unter „Begegnungen“.
 

www.alondra-institute.com
 
 

Letzte Veröffentlichungen:
 

„Zungenspitzen"

Gedichte, Zeichnungen und CD, Verlag Claudia Gehrke
Mit ihren scharfzüngigen Gedichten begibt sich Doris Lerche mitten hinein in unsere rastlose Gegenwart. Ihr poetischer Schauplatz ist das weite Feld zwischen Liebeswut und Apokalypse, gewürzt mit düsterem Witz.
 

Ebenfalls bei Claudia Gehrke erschien mein Erzählband

„Damit ich dich besser küssen kann"

Mal schmachtet sie ihm nach, mal er ihr – mal fühlt er sich zu lieblos geküsst, mal sie.
Doris Lerche greift mit ihren poetisch-grotesken Geschichten beherzt ins weitgefächerte Spektrum geschlechtlicher Liebe mit all seinen Bettdesastern, incompatiblen Sehnsüchten, libidinösen Verwirrungen, emotionalen Abstürzen. Unverblümt spricht sie Dinge aus, die wir am liebsten verschweigen. Sie rührt an Tabus – in unserer angeblich tabulosen Zeit.
Doch bei all ihrer Lust am Desaster – unterschwellig spürt man eine vitale erotische Spielfreude jenseits genormter Sex-Programme.
So wird plötzlich aus Befangenheit Neugierde, aus Angst Begehren, aus Abwehr Vergnügen.

Lakonisch wie urkomisch schildert Doris Lerche Situationen abwärts der Gürtellinie. Ihre Texte sind desillusionierend - aber keineswegs lustfeindlich (FAZ).